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Hier findest du eine Auswahl unserer Themen für die Ausbildung zu Spezialist*innen:

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Beratung mit digitalen Werkzeugen: Analoge Angebote - digital erweitern

Die digitalen Räume sind nicht mit den Bushaltestellen der Endneunziger Jahre zu vergleichen. Besonders um digitale Spiele herum bilden sich Welten, die für Außenstehende schwer erreichbar sind. Dort treffen sich junge (und auch ältere Menschen) und handeln ihre Identitäten und tauschen sich zu Problemen aus. Für Menschen der Sozialen Arbeit sind sie wenig erreichbar. Man würde sie auch nicht unbedingt in einem Jugendhaus oder ähnlichem antreffen.

Wie kann Soziale Arbeit auf den Trend der Lebensraum-Verlagerung reagieren?

Ausgehend von Evaluationen aus dem Bereich der Sozialen Arbeit in Thüringen wurden Methoden gesammelt, die Kommunikation und Beratung im digitalen Raum ermöglichen und auf ihre Nutzbarkeit geprüft. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden die Werkzeuge erprobt. In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit Discord, E-Mail, Instagram und anderen Kommunikationsmitteln. Die Grenzen der digitalen Werkzeuge werden ausgelotet und auf ihre Machbarkeit für den Einsatz im eigenen Alltag geprüft.

Inhalte:

·         Überblick über digitale Kulturen erlangen

·         Herausforderungen der digitalen Arbeit bearbeiten (Datenschutz, Wartung, …)

·         konkrete Methoden und Werkzeuge kennen lernen

·         in einem geschützten Raum die digitalen Werkzeuge erproben

·         Vor-und Nachteile der Online-Werkzeuge


Zielgruppe:  Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Soziale Arbeit, Beratungsstellen, Jugendgerichtshilfe, Schulsozialarbeit, freie Träger der Kinder- und Jugendarbeit

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Mobile Online-Jugendarbeit Gaming/Streaming/Social Media

YouTube und Twitch sind zwei der erfolgreichsten Video-Plattformen. Sie bieten tausenden von Spiele-Fans eine Basis um Gemeinschaften aufzubauen. Was für einige das Jugendhaus oder die Gemeinde darstellt, wird im digitalen Lebensraum von Communities übernommen. Auch hier werden soziale Beziehungen verhandelt, die nicht weniger wertvoll sind, als Verbindungen im analogen Leben. Für einige Menschen dienen diese digitalen Beziehungen auch als Anker oder Fluchtseil aus der alten Welt. In der Welt der Video-Plattformen geben die Streamer und Streamerinnen Orientierung. Sie formen um sich herum Gemeinschaft und leben eine geteilte Philosophie vor.

Wie kann Jugendarbeit auf den Wunsch nach Orientierung im digitalen Raum eingehen?

Aufbauend auf den Erkenntnissen des Pilotprojektes in Mittelfranken (Evaluiert durch das JFF Institut in München) werden hier die Potenziale von Streaming und der Nutzung von Gaming-Kultur in der Jugendarbeit vermittelt.

Inhalte:

·         Überblick über Online-Spielkulturen erlangen

·         Herausforderungen der digitalen Streetwork bearbeiten

·         konkrete Werkzeuge Streaming und Gaming kennen lernen und ausprobieren

·         unter Laborbedingungen ein eigenes Pilotprojekt starten

Zielgruppe: für Interessierte aus Jugendarbeit, Jugendhilfe und Streetwork, Schulsozialarbeit, freie Träger der Kinder- und Jugendarbeit. Kein Vorwissen erforderlich. Vor Beginn werden durch eine Umfrage Interessen und Bedarfe abgefragt.

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Berufliche Orientierung – Lebensweltorientiert und spielerisch mit „Twine“

In klassischen wie modernen Abenteuern aus Märchen und Pop-Kultur trotzen Held*innen einer Vielzahl von Widrigkeiten und Hindernissen um an ihr Ziel zu gelangen. Häufig haben sie zu Beginn ihrer Reise weder das gesamte Rüstzeug beisammen, noch jene Fertigkeiten erlernt um aufkommende Herausforderungen zu meistern.

Erkennen Sie ebenfalls Parallelen zur beruflichen Orientierung?

In der Fortbildung wird vermittelt wie Storytelling-Methoden und das kreative Schreiben in der Beruflichen Orientierung eingesetzt werden können. Diese werden als kleine Videospiele praxisnah mit einem digitalen Baukasten in Form von Text-Abenteuern umgesetzt. Diese Vorgehensweise regt Teilnehmer*innen dazu an Entscheidungen aus ihrer selbst geschriebenen fiktiven Geschichte in die Realwelt und auf die eigene Biografie zu übertragen.

Inhalte:

·         Anwenden von Storytelling-Methoden zum kreativen Schreiben

·         Nutzen jener Methoden zur Beruflichen Orientierung

·         Sicherer Umgang mit dem Geschichtenbaukasten „Twine“

·         Kein Vorwissen erforderlich.


Zielgruppe:   Lehrende (Schule, Ausbildung, Hochschule), Berufsbegleitung, freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Schulsozialarbeit

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Inklusive Medienbildung gestalten - Gemeinsam medial aktiv sein

Gerade in der Arbeit mit Jugendlichen ist der Einsatz von und Umgang mit modernen Medien enorm wichtig. Dabei ist vorerst egal, ob diese zur aktiven Medienarbeit oder Bewerbung von Veranstaltungen eingesetzt werden.

Wie können wir verhindern, dass unser Medieneinsatz Menschen ausschließt?

In der Fortbildung soll es darum gehen, was digitale Medien und vor allem Videospiele mit Teilhabe zu tun haben und wie Jugendliche für das Thema Behinderung und Teilhabe sensibilisiert werden können. Da es bei diesem Thema besonders wichtig ist, dass es nicht nur besprochen, sondern gelebt wird, soll die Fortbildung von Menschen mit und ohne Behinderung umgesetzt werden.

Inhalte:

·         Prinzipien für digitale Barrierefreiheit kennenlernen

·         Wege der barrierefreien Veranstaltungskommunikation (z.B. Mediengestaltung für Screenreader)

·         Methoden für Barrierefreiheit und Inklusion erforschen

·         Lösungen erstellen und ausprobieren (z.B. selbstgebaute Controller für Videospiele)


Zielgruppe: Lehrende (Schule, Ausbildung, Hochschule), Schulsozialarbeit, Soziale Arbeit, Beratungsstellen, Sonder-/Integrationspädagogik

Interesse an unseren Ausbildungen?
info(a)institut-spawnpoint.de