Den einen E-Sport gibt es nicht. Vielmehr ist eSport ein Sammelbegriff für eine große Zahl von Games, Disziplinen, Wettkampfformaten und mehr – und regelmäßig kommen weitere Aspekte hinzu.
E-Sport in Deutschland
Im aktuellen E-Sport-Bericht nennt der ESBD umfangreiche Zahlen zur Wirtschaftsrelevanz des E-Sport. Mit etwa 160 Millionen Euro Umsatz ist der deutsche E-Sport laut des Berichtes nicht nur der Umsatzstärkste in Europa, sondern landet auch weltweit auf dem vierten Platz, hinter China, den USA und Südkorea. Circa die Hälfte des Umsatzes stammt dabei aus Sponsorengeldern.
Die sozialen und kulturellen Strukturen, die E-Sport bietet, helfen dabei, persönliche und soziale Identitäten zu bilden und zu erproben. Hier ist jedoch zu beachten, dass, wie auch im klassischen Sport, die im E-Sports-Kontext vermittelten Identitäten und Normen weiterhin stark geschlechtsbezogen sind.
Die gängigsten E-Sport - Titel
Die gängigsten Spielgenres im E-Sport sind Shooter wie "Call of Duty", "Counter-Strike", "EA Sports", "Overwatch" und viele mehr.
Wohl das erfolgreichste E-Sport-Genre, sind Multiplayer Online Battle Arenas (MOBAs) ein unglaublich komplexer Team-E-Sport, bei dem die Basis des Gegners erobert werden muss. "League of Legends" und "Dota 2" sind mit Abstand die bekanntesten Vertreter.
E-Sport in Thüringen
Im Vergleich zu den meisten anderen Bundesländern gibt es laut des ESBD-Berichts in Thüringen deutlich weniger E-Sportlerinnen und E-Sportler und damit auch weniger Angebote. Nur 1,9 % des E-Sports in Deutschland hat Beteiligung aus Thüringen.